Home » News » 7.-9./14.-16./21.-23. Dezember: Salon de Noël

Üppiger Weihnachtssalon

Freitag bis Sonntag (14. bis 16. und 21. bis 23. Dezember), jeweils von 12 bis 20 Uhr

Üppig ist es in unseren Räumen… in der Dekoration, in den Regalen, in der Küche, auf den Tischen, unter dem Weihnachtsbaum und in den Herzen! Grosszügig begehen wir diese Tage und freudig laden wir Euch ein, mit und bei uns ein paar schöne Momente zu verbringen und - by the way - etwas Schönes einzukaufen!

Ausstellung Barbara Hée: „Sva Marga“
Finissage: Sonntag, 23. Dezember ab 15 Uhr

Fotografien, Malerei und Skulpturen
Barbara Hée ist anwesend, und gemeinsam stossen wir auf Weihnachten an!

Freitag, 14. Dezember, 20 Uhr: „En habit du cheval“ - Satie vierhändig

Das vierhändige Klavierspiel war einst Inbegriff häuslichen Musizierens – Tomas Bächli und Petra Ronner beleben es mit schönen alten und neuen Ideen.
Der Schweizer Komponist Mischa Käser hat für das Duo einen Zyklus von 11 Bagatellen geschrieben, einige davon erleben in Gockhausen eine „Voruraufführung“.

Auch an die Tradition, Opern und Orchesterwerke fürs vierhändige Klavier zu arrangieren, wird angeknüpft. Wie wäre es anders möglich, in der gleichen Veranstaltung Saties Skandalballett „Parade“ (eine Zusammenarbeit mit Jean Cocteau und Pablo Picasso) und Puccinis Erfolgsoper „La Bohème“ zu hören? Beides sind Straßenszenen aus dem Paris der Jahrhundertwende. Ob es noch weitere Bezüge zwischen den komponierenden Zeitgenossen gibt, werden wir am Konzert erfahren…

Das Duo spielt zwei Trouvaillen aus dem Oeuvre von Erik Satie. Die Suite "En Habit du cheval", besteht aus zwei Chorälen und zwei Fugen und spiegelt Saties lebenslange Beschäftigung mit Kontrapunkt. Damals hatte er gerade sein spätes Studium an der Schola Cantorum absolviert. Das Thema der abschliessenden Fugue en papier ist eine gemütliche Polka. Man kann das ironisch verstehen - aber Fugen mit Tanzcharakter gibt es bereits in Bachs wohltemperiertem Klavier.

Die Uraufführung vom Ballett „Parade" 1917 mit integrierten Alltagsgeräuschen wie Schreibmaschine und Autohupe war ein grosser Skandal. Saties vierhändige Version ist auf ganz andere Weise radikal: maschinell abschnurrende Pattern werden unvermutet und scheinbar irrational durchbrochen.

Zwischendurch gibt es eine fünfminütige Kurzlesung aus dem Buch "Ich heisse Erik Satie wie alle anderen auch" von Tomas Bächli und einige von Saties Kinderstücken auf (2 x 5) weissen Tasten.

Als Kontrast zum Skandalballett von Satie hören wir den 2. Akt der Erfolgsoper „La Bohème“ von Giacomo Puccini in einer vierhändigen Fassung. Ohrwürmer ziehen durch die Markt- und Kaffehausszenen im winterlichen Paris ... Schreien, Flirten, Streiten – alles in zehnfingerige Handarbeit übersetzt.

Apéro ab 19 Uhr
Konzert:  20 Uhr
Eintritt Fr. 50.- (Anmeldung bitte per Mail; es hat noch Platz)

Sonntag, 16. Dezember, 18 Uhr: „Gut gegen Nordwind!“ (siehe Anhang)

„Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie Küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist Küssen mit dem Kopf“. 

Spiel und szenische Einrichtung: Annette Wunsch und Gian Rupf
Musik: Frank Sattler

Bei Leo Leike landen irrtümlich Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Von Mail zu Mail entwickelt sich immer mehr eine knisternd-poetische Leidenschaft zwischen den beiden, die allmählich ausser Kontrolle gerät…

„Gut gegen Nordwind“ ist einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwart. Der Herzerwärmer von Daniel Glattauers 2006 erschienenen E-mail-Roman ist genau richtig für diese Jahreszeit…

Apéro ab 17 Uhr
Spiel: 18.00
danach Speis und Trank 

Eintritt Fr. 50.- (Apéro und Theater), 90.- (Apéro, Theater und Essen)
Anmeldung bitte per Mail.

Samstag, 22. Dezember, 19 Uhr: Langer Tisch mit Langenegger

Fröhliches Geschichten-Erzählen.
Langenegger singt und zirpt. Einfach kommen und dazusitzen.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen! Und wünschen frohe und üppige Festtage!

Ewa, Stefan Rotzler und Team
www.a2w.ch